Mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass die AfD die Unverfrorenheit besaß, das Sommerfest, das der Ehrung von Menschen dient, die sich in unserem Landkreis und unseren Kommunen ehrenamtlich engagieren, für eine politische Provokation zu missbrauchen. Der Kreisrat und Vorsitzende des Regensburger AfD-Kreisverbands, Dieter Arnold, brachte ohne vorherige Absprache eine Begleitung mit und zwar nicht irgendeine, sondern ausgerechnet Maximilian Krah, der selbst einer Marine le Pen zu rechtsextrem ist! Das ist zu allererst einmal ein Affront gegen die Landrätin als Gastgeberin. Darüber hinaus zeigt es deutlich wo dieser Kreisverband mit Arnold an der Spitze steht. Natürlich hätte die Hausherrin den Herrn des Geländes verweisen können. Warum das nicht passiert ist, dazu kann die Landrätin selbst noch Stellung beziehen.
Wie man in so einer Situation ad hoc richtig entscheidet, mag für manche Ansichtssache sein. Wir haben allerdings daraus gelernt: Man muss bei dieser Partei immer auf das Schlimmste gefasst sein!
Im Nachgang werden wir die Verwaltung bitten, bei Veranstaltungen dieser Art künftig nicht nur darauf hinzuweisen, dass sie nur für geladene Gäste sind und Gäste nur mit Einladungskarte einzulassen sondern darüber hinaus Vorkehrungen zu treffen, damit dies auch durchgesetzt wird.
Wir setzen uns dafür ein, dass sich alle an die Regeln halten und unser gutes Miteinander dadurch bestehen bleibt.
Die Kreistagsfraktion der Grünen im Kreistag