Aufgrund der aktuellen Sachlage stehen wir als Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regensburg-Land dem Vorhaben ein Rechenzentrum in Wenzenbach zu bauen, eher kritisch gegenüber. Neben der suboptimalen Lage, sehen wir derzeit keinen echten Gewinn für unseren Landkreis oder die Gemeinde Wenzenbach. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es noch keine belastbare Faktenlage gibt. Es liegt eine Interessenbekundung vor. Mehr auch nicht. Dennoch ist es notwendig, schnell neben anderen Organisationen einen öffentlichen Diskurs zu befördern, der den Bürger:innen Gelegenheit gibt, aktiv und wirksam daran teilzunehmen und sich zu informieren, um informiert Stellung beziehen zu können.
Wie wir zu dieser Einschätzung kommen, wird im weiteren Text dargelegt.
Globale Lage, technischer Hintergrund
Künstliche Intelligenz (KI) stellt mit der großen Verbreitung von Large Language Models (LLM) einen Paradigmenwechsel in der Informatik dar, und ihre fortschreitende Einführung wird bisweilen mit einer weiteren, technisch induzierten industriellen Revolution verglichen. Als Zeitgenossen erleben wir jenseits der Verheißungen aus den Marketing-Departments der großen Player aus den USA und China tatsächlich eine tiefgreifende Veränderung unserer Alltage, die die gesamte Gesellschaft beeinflusst – vom Arbeitsmarkt bis zur Internetnutzung und der Art, wie wir mithilfe dieses Instruments Wissen sammeln, verarbeiten und Sachverhalte verstehen. Derzeit ist die Lage jedoch noch unklar, ob dies zum Wohle und auf der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik und der rechtlichen Basis der Europäischen Union geschieht.
Die mit der flächenmäßigen Einführung von vor allem LLMs, die in der Regel im Alltag mit KI synonym gesetzt werden, verbundenen Disruptionen werden sichtbarer, je länger die rasante Entwicklung stattfindet. Und die Geschwindigkeit, mit der diese voranschreitet, sollte Anzeichen und Auslöser sein, für eine kritisch-distanzierte Betrachtung aller Vorhaben rund um KI. Dafür gibt es gute Gründe: beispielsweise Energie-, Flächen- und Ressourcenfraß. Künstliche Intelligenz bedarf (noch) erheblicher Rechenaufwände, um performant die Anfragen auf der Basis von selbstentwickelnder Algorithmik zu beantworten und Aufgaben zu lösen. Dies gilt sowohl für die Trainings als auch alle anderen Betriebsmodi. Aus diesem Grund sind Bauvorhaben von KI-Rechenzentren besondere Gegenstände sachlicher wie wirtschaftlicher Vorprüfungen.1
Ein wesentlicher Faktor tritt für eine realistische Schätzung hinzu: die Wirtschaftlichkeit.2 Derzeit sind die Marktführer lediglich an den Handelsplätzen für Wertpapiere höchstbewertet. Im klassischen betriebswirtschaftlichen Sinne stellt sich die Bilanz eher nüchtern als ein Fehlstand dar. Während die Verluste von Anthropic 2025 etwa im 8 Milliardenbereich (real, am Markt sind es 42 Milliarden US-Dollar gewesen) liegen, konnten lediglich 4,59 Milliarden US-Dollar Umsätze erwirtschaftet werden. Laut TradingKey liegen die langfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens bei 518 Milliarden US-Dollar.3 Das lässt darauf schließen, dass der Markt sich erheblich fiktionalisiert hat. Profitieren können dabei derzeit nur die Hardwarehersteller. Andererseits müssen diese auch für den Fall eines Kollabierens der Blase ihre Auftragsbücher bereinigen. All das kann global zu gravierenden Problemen führen.
Sachlage in Wenzenbach
Die spanische Firma Ignis4 plant, ein Rechenzentrum (RZ) im Hyperscaler-Sektor im Gebiet um den Abbachhof in Wenzenbach zu errichten. Hierbei handelt es sich um eine Anlage mit einem Investitionsvolumen von gemutmaßten zwei Milliarden Euro. Die deutsche Tochtergesellschaft des spanischen Energiekonzerns IGNIS Energy Holdings SA betreibtdabei keine Rechenzentren selbst. Sie managed lediglich die Projektierung. Wer das Rechenzentrum letztendlich kauft und betreibt ist nicht bekannt. Nach aktuellem Wissensstand wird das RZ mit einer Anschlussleistung von bis zu 300 Megawatt und einem Batteriespeicher bis zu 100 Megawatt konfektioniert.
Tennet TSO GmbH mit Sitz in Bayreuth ist ein deutscher Übertragungsnetzbetreiber und für ein Höchstspannungsnetz von 13.560 Kilometern zuständig. Das Unternehmen plant neben dem für das Rechenzentrum geplanten Standort, ein Umspannwerk zu bauen. Sollte das RZ gebaut werden, müsste mutmaßlich auch das Umspannwerk größer ausfallen als aktuell geplant. Derzeit bewirbt sich Ignis in einem Reifegradverfahren um einen Netzanschluss bei Tennet. Das bedeutet, dass die deutsche Tochter von Ignis nachweisen muss, dass sie dazu in der Lage ist, am Umspannwerk einen derartigen Abnehmer zu bauen. Gebaut werden soll mitten in einem Wasserschutzgebiet, an der Gemeindegrenze von Wenzenbach an Zeitlarn. Die Flächen liegen außerhalb von Ortschaften und dienen derzeit insbesondere als Naherholungsgebiet. Das Gebiet würde großflächig Industriegebiet und müsste durch Infrastrukturmaßnahmen (Straßenbau, Parkmöglichkeiten, entsprechend dimensionierte Zufahrten bereits während des Baus) erschlossen werden.
Politische Lage
Der Wenzenbacher Gemeinderat hat einen Kenntnisnahmebeschluss zum Antrag von Ignis in Sachen Reifegradverfahren bei Tennet gefasst. Eigentümer des Abbachhofs und der umliegenden Flächen sind bereit, Grund zu verkaufen. Der Abbachhof und ein Teil des Waldes würden dem Bau zum Opfer fallen. Die denkmalgeschützte Magaretenkapelle am Abbachhof dürfte zwar nicht abgerissen werden, würde sich aber inmitten des Geländes des Rechenzentrum befinden und wäre nicht mehr zugänglich. Die angrenzende Gemeinde Zeitlarn hat sich im Gemeinderat einstimmig gegen den Bau des RZ ausgesprochen. Eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Pächter des Abbachhofs und ein nicht unerheblicher Teil der Zivilgesellschaft sind mit dem Bau nicht einverstanden.
Vorgebrachte Einwände gegen den Standort
Das RZ wäre in dieser Dimension sprengend für die Region. Es hätte einen höheren Stromverbrauch als die gesamte Stadt Regensburg. Es ist unklar, ob die geografische Lage jenseits großer Zentren technisch sinnvoll ist, da vor allem Anwendungen aus Industrie und Produktion auf maximal geringe Latenzen angewiesen sind. Zwar kann die Region Regensburg eine Reihe von Marktführer:innen (Krones, Reinhausen, AMS Osram, BMW und Automobilzulieferer etc.) vorweisen. Dabei handelt es sich jedoch primär nicht um KI-getriebene Businesses. Eine faktenbasierte Grundlage für eine Bedarfsplanung liegt nicht vor.
High Tech benötigt nicht nur Ressourcen, sie bringt auch schädliche Substanzen und physikalische Veränderungen enormen Ausmaßes mit sich (Grauwasserkreislauf5). Durch die Flächenversieglung würde sich gegebenenfalls die mikroklimatische Situation verschlechtern. Hier wäre zu prüfen, ob diese Versiegelung mit den vor Ort geltenden Regularien quantitativ zulässig wäre.
Gefahren könnten zudem durch potenziell eingesetzte Chemikalien zur Kühlung und für den Brandschutz entstehen. Durch die zu erwartende Hitzeentwicklung und Lärmproduktion könnte sich die Lage in einem ländlichen Areal verschlechtern. Da es vor Ort kein Wärmenetz gibt, ließe sich die Abwärme nicht produktiv nutzen. Hinzu kommt die Schnelllebigkeit der Technik. Da bereits massiv an anderen, energetisch wie leistungsmäßig sinnvolleren Paradigmen der Prozessorarchitektur gearbeitet wird und diese Technologien für das kommende Jahrzehnt avisiert werden können, ist das RZ womöglich veraltet, bevor damit der erste Prompt gerechnet wurde. Da Ignis das RZ nur baut, können derzeit wohl keine betrieblichen Auflagen festgeschrieben werden. Ferner ist vollständig unklar, woher der zusätzlich benötigte Strom kommen soll.
Arbeitsplätze
In der Region bliebe während der Bauphase wenig hängen: Weder die Technik im Rechenzentrum noch das Rechenzentrum in solch einer Größe könnten von Firmen im Umkreis realisiert werden. Für die Betriebsphase müssten nicht einmal Fachkräfte vor Ort sein. Die Anzahl von Mitarbeitern, die in einem Rechenzentrum vor Ort arbeiten ist sehr gering. Ein RZ ähnelt einer Dark Factory. Die Belegschaft beschränkt sich auf Sicherheitskräfte. Wer also auf die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Region hofft, dürfte enttäuscht werden.
Steuereinnahmen
Gewerbesteuereinnahmen entstehen erst, wenn die Zwei-Milliarden-Euro-Investition erwirtschaftet worden sind. Es ist fraglich, ob ein so großes deutsches IT-Unternehmen (Ionos, Schwarz Gruppe, Telekom) das RZ in dieser Lage benötigt. Wenn es von einem Hyperscaler (Microsoft, Google, Meta, OpenAI, Anthropic) betrieben würde, ist fraglich, ob es in Deutschland steuerpflichtige Gewinne erzielen wird. Dass die Gewerbesteuer signifikant steigt, bedarf einer genauen Prüfung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lassen sich keine seriösen Angaben über potenzielle Steuereinnahmen durch das RZ der Ignis machen. Es ist nicht einmal klar, welcher Teil der Holding dann verantwortlich zeichnet. Ein Gutachten aus dem Jahr 2024 empfiehlt die Aushandlung von Ausgleichszahlungen weil ein RZ ressourcenintensiv ist, aber in der Regel kaum bis keine neuen Arbeitsplätze schafft.6
Wirtschaftliche Nebeneffekte
So lange nicht klar ist, wer das RZ betreibt, kann es nicht als Standortmarke herhalten, um etwa im Sinne der digitalen Souveränität ein nationales wirtschaftliches Ziel abzubilden. Im Fachjargon spricht man mittlerweile von Sovereignty Washing (äquivalent zum Green Washing).7
Planerische Lage und Einschätzung des gegenwärtigen Sachstands
Derzeit gibt es keine Einzelheiten zum Bau und weitere Konkretionen. Es existiert lediglich die Ankündigung von Ignis und eine Art der Willensbekundung vom Grundstückeigentümer und die Zustimmung zur Vorinformation des Gemeinderats. Es liegt kein Planungs-, Bau- bzw. Genehmigungsantrag vor. Aus Sicht von Planern ist daher noch keine verlässliche geschweige denn endgültige Aussage über die Dimensionierung und mögliche immissionsschutzrechtliche Auswirkungen zu tätigen.
Aus gut informierten, regionalen Kreisen ist hinsichtlich der Planung dieses Hyperscaler-Rechenzentrums zu hören:
- Es handelt sich aktuell um eine theoretische Option, die aus den geplanten Stromerschließungen resultiert (Südlink, Umspannwerk etc.).
- Es gibt, soweit bekannt, noch keinerlei konkrete Planung.
- Der Horizont bis zu einer Realisierung liegt eher bei fünf bis zehn Jahren, ggf. auch darüber.
Auch Fachleute8 warnen vor vorschnellen negativen Aussagen. Vielmehr betonen sie, dass in der Genehmigungsphase alle wichtigen Belange, insbesondere Umwelt-, Immissionsschutz-, Wasserrecht etc. ausreichend gewürdigt und bedacht würden. Dies mit dem Verweis auf die höchsten Genehmigungsstandards, die in Deutschland wirksam seien. Es fände überdies eine Abwägung aller Bedürfnisse statt. Dies umfasse auch die Möglichkeit der Bevölkerung bzw. von Verbänden und anderen NGO Einsprüche zu erheben und die Bedenken zu äußern.
Standort
Der Standort sei mit dem Abbachhof nicht optimal. Allerdings müsse in Betracht gezogen werden, dass es schlechtere Alternativen geben könne. Im schlimmsten Falle würde das Rechenzentrum nicht mehr in Deutschland, sondern im Ausland gebaut. Dort sind die Umweltstandards deutlich niedriger und somit der Umweltschaden möglicherweise um ein vielfaches höher.
Gemäß der Einschätzung von Planern werde das Umspannwerk ohnehin kommen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Netzkapazitäten in der Region, müssten Maßnahmen getroffen werden, um den Ausbau der Erneuerbaren auch in Zukunft zu ermöglichen. Das Umspannwerk sei ein wesentlicher Baustein dafür. Für ein RZ als Großverbraucher macht der Standort nahe einem Umspannwerk Sinn: kurze Leitungswege, geringe Netzgebühren, passende elektrische Spannung etc. Allerdings ist ein Umspannwerk abgesehen von ästhetischen Betrachtungen aus der Umweltperspektive unproblematisch einzuschätzen.
Wärmeerzeugung
Es ist zu erwarten, dass große Abwärmemengen erzeugt werden. Diese seien jedoch niederkalorisch, d. h. die Temperaturen bewegten sich im mittleren zweistelligen Celsius-Bereich. Das wäre optimal, um z. B. Fernwärme zu bedienen (wobei derzeit kein Netz vorhanden ist). Es müsse jedoch wie bei allen Punkten der konkrete Antrag des Unternehmens abgewartet werden. Dass die Abwärme die Umgebung über Gebühr aufheizt, wird als eher unrealistisch eingeschätzt. Dieser Umstand müsse in der Umweltverträglichkeitsprüfung intensiv untersucht werden.
Wasserschutzgebiet
Auch in Wasserschutzgebieten können Industrie- und Gewerbe angesiedelt werden. Das gesamte Industriegebiet Haselbach liegt im Wasserschutzgebiet für die Trinkwassererfassung von Wenzenbach. Technisch sei man in der Lage, besondere Anforderungen angemessen abzusichern, um einen hohen Schutz zu gewährleisten. Auch hier müsste erst einmal geklärt werden, welche wassergefährdenden Stoffe bei diesem Rechenzentrum eingesetzt werden sollen, in welcher Menge und welches Schutzkonzept dafür vorgesehen ist.
Derzeitige Einschätzung
Basierend auf den derzeit bekannten Fakten, würde BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreisverband Regensburg Land sich eher gegen den Bau des Rechenzentrums in Wenzenbach aussprechen. Diese Haltung speist sich aus mehreren Argumentationslinien:
- Wirtschaftlich: Es existiert keine Bedarfsplanung. Die regionale Wirtschaft sieht zwar positiv auf den Ausbau der Kapazitäten, ist jedoch standortunabhängig. Der Bau in Wenzenbach erscheint derzeit angesichts der Dimension des RZ jedoch willkürlich bzw. nur auf Profitabilität hin gedacht (Umspannwerk). Mit Blick auf die zukünftige technologische Entwicklung ist außerdem unklar, ob ein RZ in dieser Konzeption eine Zukunft hat. Es liegen noch keinerlei Werte/KPI vor, anhand derer sich ermessen ließe, ob ein Bau an genau diesem Ort ohne Alternative wäre. Wir fordern daher dringend die Prüfung weiterer Standorte.
- Umweltorientiert: Vermeidung von Flächenversiegelung und Landschaftsschutz sollten im Regensburger Umland priorisiert werden. Dass es nötig ist, Fragen der Erwärmung bzw. des Wasserschutzes bestmöglich zu beantworten, steht außer Frage.
- Kulturell: Das Ensemble einschließlich der Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die kulturgeschichtlich in einem regional-historisch bedeutsamen Kontext verortet ist, würde derart empfindlich gestört, dass es nicht mehr als solches wahrnehmbar wäre.
Diese Stellungnahme ist nicht als finale Aussage über das Pro oder Contra eines hyperskalierenden RZ zu werten. Wir stellen allerdings auf der Basis der derzeit vorhandenen, planungsrelevanten Fakten fest: In Wenzenbach würde ein RZ dieses Ausmaßes einen irreparablen Schaden bei zweifelhaftem wirtschaftlichen Nutzen anrichten.
Selbstverständlich überdenken wir aber diese Einschätzung. Doch dazu müssten erst einmal nachvollziehbare und prüfbare Fakten vorliegen. Das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht der Fall. Technischen Fortschritt kann es nicht um jeden Preis geben. Es gibt Standorte, die für Rechenzentren sehr gut geeignet sind, Gelände ehemaliger Kraftwerke beispielsweise gehören zu diesen Standorten. Das derzeit unbebaute Gelände in Wenzenbach um den Abbachhof gehört eher nicht dazu.
Weitere Informationen
Fußnoten
1Welche enormen Auswirkungen KI derzeit für die Weltwirtschaft hat, liest sich ab an den Börsenbewertungen von Firmen wie OpenAI oder Anthropic. Ein radikaler Hinweis auf den Ressourcenbedarf ist die Preissteigerung von Arbeitsspeicher von über zu 600 Prozent. Das nutzen Speicherhersteller bereits aus, ablesbar in den Berichtszahlen. S. hierzu beispielsweise https://www.pcgameshardware.de/RAM-Hardware-154108/News/Micron-Rekordmarge-PC-Speicher-Speicherkrise-1555670/.
2S. beispielsweise die grafische Aufbereitung von https://isaiprofitable.com. Hier profitiert nur eine Unternehmung: Die Firma NVIDIA, die spezielle KI-Hardware entwickelt und bauen lässt.
3S. https://www.tradingkey.com/de/analysis/stocks/us-stocks/262190860-anthropic-ipo-prospectus-revealed-tradingkey.
5Als Grauwasserkreislauf werden Kühlsysteme bezeichnet, die auf Wasserentnahme aus der Umwelt verzichten und, einmal befüllt, ihre Kühlflüssigkeit chemisch stets neu aufbereiten und dauerhaft einsetzen.
6Im Auftrag der NRW-Landesregierung erstellt. S. https://broschuerenservice.mags.nrw/mwike/shop/Garantiezahlungen+und+Gewerbesteuer+bei+Ansiedlungsvorhaben+von+Hyperscale-Rechenzentren|2190.
7„Washing“, also „Waschen“, ist im Sinne von Reinwaschen zu verstehen Greenwasher täuschen vor, das beispielsweise ein hybrides Fahrzeug umweltfreundlicher als ein normaler Verbrenner wäre. Das aber ist nur unter bestimmten Bedingungen so. Fahrstatistiken belegen das Gegenteil. Sovereignty Washing bezieht sich auf die digitale Souveränität. Wenn Amazon als US-amerikanisches Unternehmen mit einer „souveränen“ Cloud wirbt, ist das „Souveränitätsreinwaschen“, denn der US-amerikanische Cloud-Act besagt, dass die US-Regierung auf jedes Rechenzentrum der Welt Zugang bekommt, wenn es einem amerikanischen Unternehmen gehört.
8Wir haben dazu aufgerufen, den Sachverhalt gegen die bereits in der Öffentlichkeit kursierenden Fakten zu prüfen und geben hier ohne inhaltliche Kürzungen die Auffassung von einem Fachmann wieder.